Sternsinger und Haussegnung

„Aktion Dreikönigssingen“ – Sternsinger 2012
„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“

Gottes Segen bringen.
Armut lindern.

Bildergalerie unten!

Die Sternsinger haben auf dem Erfurter Domberg eine lange Tradition. Schon vor der politischen Wende – auf Anregung von Bischof Hugo Aufderbeck – gab es hier Kinder, die den Haussegen nach dem Fest der Erscheinung des Herrn zu den Menschen brachten und Spenden für Kinder in Not sammelten.
Die Aktion 2012 nimmt besonders die Armut in Nicaragua in Blick und macht an Projekten in diesem mittelamerikanischen Land deutlich, wie die Sternsinger Kindern in Not helfen können.
Unter dem Motto “Klopft an Türen, pocht auf Rechte!” waren fünfzig Kinder unserer Gemeinde zu vielen Sternsinger-Terminen unterwegs. Nach dem Aussendungsgottesdienst und dem Einkleiden wurden am Sonntag, 8. Januar 2012 die Wohnungen und Häuser in der Gemeinde gesegnet. Die Kinder haben 13 “Runden gedreht” und haben Menschen besucht, die im Andreasviertel wohnen, Häuser an der EGA oder am Flughafen gebaut haben oder in der Regierungsstraße in einer Wohngemeinschaft für Senioren leben.
Interessante Begegnungen haben die Sternsinger machen können. Mitten in der Stadt, aber auch in Marbach, Nöda und Gottstedt.
Dabei wurden über 130 Wohnungen gesegnet und bei den Menschen dort Spenden erbeten.
An die Aktion Dreikönigssingen können weit über 4000 Euro überwiesen werden.
Denn einige Sternsinger hatten “Exklusivtermine” zum Segnen und Sammeln. Eine Kindergruppe war bei Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eingeladen und in das Thüringer Sozialministerium an der Thüringenhalle.
Bei Oberbürgermeister Andreas Bausewein im Rathaus und in der Handwerkskammer wurde der Haussegen für das neue Jahr 2012 angeschrieben, bevor die Sternsinger weiterzogen zum Kirchenladen von Frau Banse und zur Thüringer Aufbaubank, die in jedem Jahr zu unseren “Stammkunden” gehören.
Herzlich sei den Sternsingerkindern Dank gesagt, die mit viel Fleiß und Freude die Aktion zu einem guten Ergebnis gebracht haben. Dank aber auch an die unermüdlichen Begleiter der Kindergruppen, die Eltern und an Josefa Kendzia, die in diesem Jahr zum 30. Mal als Garderobenfrau für die Kostüme gesorgt hat!
Den Spendern sei ein fröhliches Vergelt’s Gott gesagt und Dank für ihre Großherzigkeit.

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